Neue Studie: Low-Carb-Diäten sind Unsinn
Wenig Kohlenhydrate werden als Wunderwaffe gegen Fettpölsterchen gehandelt. Viele Hollywood-Stars schwören auf die Low-Carb-Diät und genießen Kohlenhydrate in Brötchen, Brot oder Pasta nur in Maßen. Low-Carb-Diäten wie die Atkins-Diät helfen tatsächlich aber nicht, um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren – so das Ergebnis einer neuen Studie des australischen Heidelberg Hospitals.
Im Rahmen der Studie wurden 141 übergewichtige Testpersonen auf Diät gesetzt. Während der dreimonatigen Diät verloren die Teilnehmer im Schnitt 16 Kilo. Die Probanden wurden für die folgende, einjährige Testphase in zwei Gruppen geteilt: Die eine Gruppe folgte dem Low-Carb-Prinzip und die andere ernährte sich bewusst kohlenhydratreich. Beide Gruppen nahmen täglich die gleiche Kalorienzahl zu sich.
Das verblüffende Ergebnis der Studie: Die Teilnehmer beider Gruppen konnten ihr Gewicht über das Testjahr bis auf zwei Kilo Gewichtszunahme halten. Die Low-Carb-Gruppe hielt ihr Gewicht ebenso wie die High-Carb-Gruppe. Bei den Teilnehmern der High-Carb-Gruppe konnten am Ende der Studie sogar bessere Blutwerte gemessen werden – die besten Blutwerte wies allerdings die Low-Carb-Gruppe auf.
Lohnen sich Low-Carb-Diäten also nicht mehr? Diskutiert mit!

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