Heilfasten: Sinnvoll oder nicht?
Mit dem Ende des Karnevals wurde auch die christliche Fastenzeit eingeläutet. Die christliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und dauert sieben Wochen bis vor Ostern. Eine religiöse Fastenzeit gibt es auch im Islam: Den Fastenmonat Ramadan. Nicht-religöses Fasten wird als Heilfasten bezeichnet und dient der Entschlackung des Körpers.
Das Heilfasten ist vergleichbar mit einer Nulldiät, bei der der Körper entwässert wird und seine Stoffwechselprozesse herunter fährt. Bereits nach wenigen Tagen des Heilfastens greift der Körper seine Fettreserven an: Man nimmt ab. Neben Fett wird allerdings auch Muskelmasse abgebaut.
Alle Methoden des Heilfastens im Überblick
- Schrothkur mit Gemüse, Reis, Hafer, Grieß und Obst
- Teekur mit Tee und Wasser
- Molke-Fasten mit Molke, Wasser und Obstsaft
- Modifiziertes Heilfasten mit Eiweißkonzentrat oder Buttermilch
- Saftfasten mit Obstsäften und Gemüsesäften
- Franz-Xaver-Mayr-Kur mit Milch und Brötchen
- Buchinger-Heilfasten mit Säften und Gemüsebrühe
Vor jeder Fastenkur sollten ein bis zwei Vorbereitungstage eingelegt werden – die Nahrungsaufnahme wird bereits reduziert, um den Körper auf das Heilfasten vorzubereiten. Am Ende der Fastenzeit, dem Fastenbrechen, wird die Nahrungsaufnahme wieder langsam normalisiert. Ein wichtiger Aspekt des Heilfastens ist die vorherige Darmentleerung. Eine Darmentleerung kann mithilfe eines Abführprodukts oder eines Einlaufs erfolgen.
Kritik am Heilfasten
Die Wissenschaftler sind sich bis heute nicht einig, ob Heilfasten empfehlenswert ist, keinen Einfluss auf den Körper hat oder sogar gefährlich ist. Das Heilfasten stellt jedoch keine Entschlackungskur dar, wie den Körper von Giften und Ablagerungen befreit. Heilfasten ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet: Nach der Fastenzeit stellt sich meist der Jojo-Effekt ein. Heilfastenkuren sollten in jedem Fall mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Das Heilfasten darf bei verschiedenen Krankheitsbildern, von Kindern und Schwangeren nicht durchgeführt werden.
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Heilfasten ist wohl immer Geschmackssache. Die einen schwören darauf, die anderen halten keine zwei Tage durch und arbeiten lieber mit anderen Therapien/Diäten/Mitteln an Ihrem Gewicht bzw. ihrer Cellulite.
Ich faste regelmäßig – mal mit Buchinger, mal mit Schroth. Und unbestritten ist für mich, dass das Fasten definitiv gegen Cellulite hilft. Während der Fastenkur verändert sich nicht nur die Haut sondern auch das Bindegewebe und dadurch sogar die Körperform in gewissem Maße.
Ich bin noch verhältnismäßig jung und habe nur einen Hauch von Cellulite. Aber nach einer Schrothkur bin ich definitiv über Monate dellenfrei und voller Selbstbewusstsein.
Infos unter http://www.gesund-heilfasten.de und http://www.schrothkur.de.
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