Abnehmen: Butter oder Margarine?
Viele Frauen greifen im Supermarktregal zur Halbfett-Margarine. Margarine ist gesünder als Butter und enthält weniger Fett – dafür stehen zumindest die aktiven und schlanken Darsteller aus der Werbung für Margarine. Tatsächlich ist aber die gute alte Butter der natürlichste Fettaufstrich fürs Brot und schmeckt zudem unübertroffen.
Kurze Warenkunde: Was unterscheidet die Butter von der Margarine?
Butter besteht aus mindestens 82 Prozent Milchfett der Kuhmilch. Butter enthält Milchfett, Cholesterin, Protein, Vitamine, Mineralstoffe, Milchsäure und Aromen. Eine Packung Butter aus dem Supermarkt hat stolze 1.800 Kalorien.
Margarine ist der pflanzliche Anleger der Butter und besteht neben Pflanzenfett aus Magermilch und Wasser. Erst durch Zugabe von Beta-Carotin erhält Margarine eine Butter-ähnliche Farbe. Für den Geschmack werden der Margarine Milch- und Zitronensäure, Molke und Joghurt zugeführt. Auch Margarine hat 80 prozent Fett und kommt pro 250 Gramm-Packung auf etwa 1.800 Kalorien.
Fazit
Nur Halbfett-Margarine enthält weniger Kalorien als Butter: Etwa 350 kcal pro 100 Gramm. Bei der Herstellung wird Margarine erst durchgeärtet und dann mit ungehärteten Fetten vermischt um den Anteil ungesunder Trans-Fettsäuren zu reduzieren. Margarine enthält weniger Cholesterin als Butter.
Wer am Kalorien-Zählen Spaß hat, spart mit Halbfettmargarine pro Schnitte oder Brötchen ein paar Kalorien ein. Wenn auf der dünnen Margarine aber Leberwurst oder dicke Käsescheiben platziert werden, liegen die eingesparten Kalorien wieder doppelt oben drauf. Den besten Geschmack liefert echte Butter. Genussmenschen schwören auf Butter – die dünn aufgetragen – gesund ist und einfach unwiderstehlich schmeckt.

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